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Info zum BOS Funksystem

Bericht aus England



Die Berichte der Polizeibeamten vermitteln uns mehrere Einsichten über die regelmäßige Benutzung von
TETRA-Bündelfunk:

    "Es gibt (... ) von uns, die in (... ) stationiert sind, und (alle außer einem) leiden an Symptomen, die von Kopfschmerzen über Zahnschmerzen, Neuralgien bis hin zu hohem Blutdruck reichen, und es gibt sogar einen Fall von Halskrebs. Es war dieser Krebsfall, der das Fass zum Überlaufen brachte und weshalb wir uns heute weigern diese Funkgeräte in unseren Wagen und an Tatorten zu benutzen (wir setzen Metallpul¬ver für die Abnahme von Fingerabdrücken ein). Wir sind eine Gruppe von Leuten, die ihre Arbeit lieben, und wir sind keine Unruhestifter, aber wir sind felsenfest davon überzeugt, dass diese Funkgeräte uns um¬bringen."

    "Auf einer Polizeistation reagierte das Dienstpersonal im höchsten Stockwerk innerhalb von einer Woche mit Nasenbluten und Kopfschmerzen, nachdem ein Sendemast auf dem Dach des Gebäudes in Betrieb ge¬nommen war. Das waren Mitarbeiter, die nie zuvor derartige Probleme hatten."

    "Ich arbeite im südlichen Stadtteil von Yorkshire und benutze das TETRA-System seit geraumer Zeit. Ich trage das Mobilteil auf meiner Schutzweste auf der linken Seite. Mir ist aufgefallen, dass - wenn ich von der Arbeit komme und mich umziehe -, dass genau an der Stelle auf der linken Brustseite, wo ich das Mo¬bilteil trage, ein roter Punkt auf der Haut ist. Das macht mir Sorgen."

    "Ich empfehle die Mobilteile nicht am Körper zu tragen. Einige Polizeibeamten haben Aluminiumfolie zwischen das Mobilteil und ihre Brust gesteckt, und das scheint die Hautrötungen zu unterbinden. Auf je¬den Fall sollte man sich über die ,optimale' Funkhöhe von 1,6 m im Klaren sein, denn darunter funktioniert die Übertragung ohnehin nicht richtig, und wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, sollte man mit dem Mobilteil nicht ,in Deckung gehen'. Stell das Mobilteil im Auto aus, und immer wenn es möglich ist, trage es nicht am Körper."

    "Kurz nachdem das TETRA-System eingeführt worden war, litten ich und eine beträchtliche Anzahl mei¬ner Kollegen an negativen Gesundheitsfolgen wie z.B. Kopfschmerzen, Depressionen und Klingen (Pulsie¬ren) in den Ohren. Und das Leiden geht weiter. Als ich mit den Polizeibeamten von Staffordshire sprach, berichteten sie von genau denselben Symptomen, an denen viele ihrer Kollegen litten und weiterhin leiden. Diese Symptome setzten bereits nur wenige Wochen, nachdem der TETRA-Bündelfunk aktiviert worden war, ein."
    "Seitdem das TETRA-System zu Jahresbeginn aktiviert wurde, habe ich viel häufiger Kopfschmerzen ge¬habt als je zuvor; einmal hielten die Kopfschmerzen sogar zwei Tage lang an. Ich habe in der Vergangen¬heit ganz selten Kopfschmerzen gehabt. So zum Spaß habe ich gemeint, dass das neue Funkgerät mir ,mein Hirn brät'."

    Ein anderer Polizeibeamter machte folgende Aussage:
"In der Vergangenheit hat Motorola, der Hauptproduzent von Airwaves TETRA-Geräten, einen führenden Wissenschaftler beauftragt, die Gesundheitsfolgen von Mikrowellenfunksystemen zu untersuchen. Es wur¬de empfohlen, diese Frequenz nicht zu benutzen, da sie zu Kopfschmerzen, Krebs, dem Zusammenbrechen des Immunsystems und dergleichen führen könnte ... Kommt uns das nicht bekannt vor?! Da das nicht die Empfehlung war, die die Auftraggeber hören wollten, wurden ihm die Forschungsgelder entzogen und sei¬ne Empfehlung ignoriert. Die nächsten Wissenschaftler, die mit der Risikoabschätzung beauftragt wurden, kamen zu derselben Schlussfolgerung und erlitten dasselbe Schicksal. Der erste der erwähnten Wissen¬schaftler war Prof. Ross Adey, der auch an der Mikrowellenwaffentechnologie des US-amerikanischen Mi¬litärs mitgearbeitet hat."

Es ist interessant zu beachten, dass im Jahre 2001 Barrie Tower, ein Wissenschaftler und Ex-Militärexperte für Mikrowellentechnologie, in einem von der britischen Polizistenvereinigung in Auftrag gegebenen Spezialreport vorausgesagt hat, dass: "innerhalb kurzer Zeit, etwa zwischen 0 bis 2 Jahren, sich ungefähr 310 Polizeibeamte, die den TETRA-Bündelfunk benutzen, krank melden werden. Von diesen Betroffenen werden 30 auch in Zu¬kunft mit Krankheiten Anlass zur Sorge geben, und in dieser letzteren Gruppe werden auch ein paar Krebsfälle auftreten."


Was Anwohner von TETRA-Basisstationen sagen

Fallbeispiele
Fallbeispiel 1: Schule in Littlehampton, Sussex, Großbritannien
Zwei Schulen für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren liegen im 150-m Umkreis einer beachtlichen Telekommuni-kationsbasisstation neben der örtlichen Polizeistation. Die TETRA-Antennen wurden im Herbst 2003 hinzuge¬fügt. An dem Tag, als die Antennen in Betrieb genommen wurden, mussten 11 Kinder wegen Kopfschmerzen, Übelkeit und Nasenbluten nach Hause geschickt werden. Während der Weihnachtsferien wurden die Sender ab¬geschaltet, und alle Symptome verschwanden.
Im Januar wurde der TETRA-Funk wieder aktiviert, und die Symptome kehrten auch prompt zurück. Eltern aus den umliegenden Häusern, die ähnliche Symptome entwickelten, starteten eine inoffizielle Umfrage, um heraus¬zufinden, wie weit verbreitet das Problem war. Aus den Häusern der umliegenden Straßen wurden 123 Frage¬bögen zurückgeschickt, in denen 64 % von einem gestörten Fernsehempfang berichteten, 42 % von Schlafstö¬rungen, 45 % von Kopfschmerzen, Übelkeit und Nasenbluten. 24 % der Anwohner hatten überhaupt keine Symptome zu verzeichnen.

 

Abb. 3-1:    Gesundheitszustand der Umfrageteilnehmer
Gesamtzahl der Umfrageteilnehmer: 346
Anzahl der Umfrageteilnehmer mit Beschwerden: 262
(Quelle: TETRAwatch 2004)